Nordmainische S-Bahn

Kurzbeschreibung

Das Projekt des Neubaus der Nordmainische S-Bahn (NMS) erstreckt sich von Frankfurt (M) Konstablerwache, Tunnelstammstrecke der S-Bahn in Frankfurt (M) über den Bahnhof Frankfurt (M) Ost bis nach Hanau Hauptbahnhof. Dabei werden die Signalanlagen auf der neu zu bauenden Strecke 3685 (S–Bahn) in ESTW-Technik errichtet. Die Anbindung an die Strecke 3681/3682 erfolgt mit der bestehenden Stellwerkstechnik, ESTW-UZ FFTX, Simis D. Auf der Strecke 3660 (Fernbahn) entfallen die Betriebsstellen Frankfurt Mainkur, Maintal West, Maintal Ost, Hanau Wilhelmsbad und Hanau West. Der Betriebsbahnhof Maintal wird neu errichtet. Alle auf der Strecke befindlichen Bahnübergänge werden aufgelassen. Für den Neubau der S-Bahn (Strecke 3685) wird in Hanau eine neue Steuerzentrale gebaut. Von dieser Steuerzentrale wird zukünftig die neu zu errichtende Unterzentrale Hanau West (ESTW-UZ FHXW) gesteuert. Der Teil des ESTW-A für die Fernbahn wird von der vorhandenen ESTW-UZ Frankfurt(M) Ost (FFO) gesteuert, die Steuerung bleibt unverändert im Steuerbezirk 04. Die neu aufzubauende wird ebenso wie die Bestandsanlage in ESTW–L90 Technik der Firma Hitachi aufgebaut. Die Schnittstelle zwischen der neu zu errichtenden Unterzentrale Hanau West (ESTW-UZ FHXW) und der S-Bahn-Stammstrecke, ESTW-UZ FFTX bildet die zusätzlich neu zu bauende ESTW-Unterzentrale ESTW-UZ Frankfurt(M) Ost II (FFOX). Die Steuerung der ESTW-UZ übernimmt die Steuerzentrale Hanau. Mit der Steuerung aus Hanau wird auch sichergestellt, dass im Havariefall auf der Tunnel Stammstrecke mit einem eigenen Fahrdienstleiter die betriebliche Wende in Frankfurt (M) Ost Tief sichergestellt wird.

Bauherr

DB InfraGO AG

Leistungsphasen

Entwurfsplanung Abschnitt Tunnel und Ausführung (PT1 Planung) im PA1, PA2 und PA3 sowie Tunnelanbindung

Planung

seit 2018